Auf dem Versöhnungsweg

22 Mädchen und Knaben der 4. Klassen waren am Samstag, dem 9. Juni, unterwegs auf dem Versöhnungsweg.
Begleitet von einer selbst gewählten Vertrauensperson starteten die Kinder den Weg der Versöhnung beim Pfarrhaus. In der Margrethenstube traten sie ein ins Labyrinth, wo sie durch einen Gebetstext in die Mitte geführt wurden.
In der Kirche ging es den Fussspuren entlang von einem Posten zum anderen. Die Posten waren gestaltet zu den Lebensbereichen Familie, Freizeit, Schule und Gott. So wurde der Versöhnungsweg zu einem Lebensweg. Das Kind sprach vertrauensvoll mit seiner Begleitperson über seine Stärken und Schwächen, Freuden und Leiden, über gutes Gelingen oder auch sein Fehlverhalten. Bei unserem Priester Polycarp durfte das Kind erfahren, dass Gott uns Vergebung schenkt, Versöhnung und Neuanfang möglich macht. Um das zu bestärken, erhielt jedes Kind die sakrament-ale Lossprechung.
Der Weg wurde abgeschlossen mit dem Anzünden einer Kerze und der gegenseitigen Segnung von Kind und Begleitperson. Am Abend durften wir in der grossen Gemeinschaft der Pfarreiangehörigen mitfeiern und Gott danken für das Geschenk der Versöhnung. Ein Metallring mit Bändern aller Regenbogenfarben und einem Glaskristall daran, erinnert die Kinder, dass sie Frieden stiften und Frieden verbreiten möchten. Wir sind nicht allein auf diesem Weg. Denn ? so haben wir es gesungen - «Gott gibt euch dazu die Kraft, Halleluja, dass ihr Recht und Frieden schafft.»
Dazu wünsche ich allen, Kindern wie Erwachsenen, Freude und immer wieder Zeiten der Stille, um über das eigene Leben nachzudenken.

Aurelia Gwerder Oberhänsli

 

 

Die 6. Klässler verabschieden sich

Am Dienstag, 5. Juni, folgten einige 6. Klässler mit ihren Begleitpersonen der Einladung zum Abschlussfest der Religions-Unterrichtszeit an der Primarschule Ballwil. Wie schnell sind doch die sechs Schuljahre vergangen und es heisst bald Abschied nehmen von der Schule Ballwil. Zusammengekommen waren sie in der Kirche, waren gespannt, was sie wohl erwarten würde. Für sie heisst es in der nächsten Zeit von vielem Abschied nehmen zu müssen. Einiges ist gut, dass es vorbei ist, anderes könnte noch lange so weitergehen. Der Reiz der Oberstufe liegt in der Luft und die Vorfreude ist gross. Doch bleiben noch viele Fragen offen und bieten Platz für etwas Nervosität. In einem Brief an sich selber durften die Schulabgänger ihre Gedanken ganz persönlich festhalten und sie werden nach Abschluss des ersten Oberstufenjahres diesen Brief ?völlig unerwartet? erhalten. Anschliessend, beim gemütlichen Würste braten, zusammensitzen und herumspringen auf dem Margrethenplatz verging die Zeit wie im Flug. Nach einem schönen gemeinsamen Abend gingen alle zufrieden nach Hause.
Es war toll mit euch, danke.

Caroline Buholzer